Anforderungen an die elektronische Aufbewahrung von Belegen


#1

Hallo zusammen

Gerne möchte ich ab diesem Jahr alle Belege nur noch elektronisch aufbewahren. Habe dazu einiges gelesen, aber leider auch viele widersprüchliche Informationen erhalten. Anscheinend hat es diesbezüglich die letzten Jahre einige Änderungen gegeben.

Dass man in einem auch in zehn Jahren noch lesbaren Format (PDF/A) archivieren muss, ist klar. Aber wie stellt man die Unveränderbarkeit sicher? Eine elektronische Signatur sei nicht mehr notwendig. Reicht es dann, wenn man eine Software hat, die das Datum der letzten Änderung anzeigt? (Dieses kann ja aber mehr oder weniger einfach gefälscht werden?)

Und wie sieht es aus mit eBill? Darf man sich da als Unternehmen anmelden?

Vielen Dank für eure Tipps!


#2

Hallo @mwiederkehr

Die Praxis der Steuerverwaltung wurde per 1.1.2018 angepasst. Ich habe dazu einen Blog geschrieben: https://www.runmyaccounts.ch/2018/03/papierbelege-vernichten/ In diesem Blog ist ein Briefwechsel mit der ESTV dokumentiert, der die aktuelle Situation aus Sicht der Steuerverwaltung im Detail schildert.

Mit freundlichen Grüssen
Thomas Brändle


#3

Vielen Dank für den Link! Dann ist es also immer noch ein “ja, aber…” :thinking:

Belege, die man elektronisch erhält, sollten demnach kein Problem sein, denn die würden nicht “echter”, wenn man sie im Büro ausdruckte. Bei gescannten Dokumenten ist man im Vorteil, wenn man diese mit eine Zeitstempel versieht. Ohne ginge grundsätzlich auch, aber wäre dann eine Grauzone…


#4

Ich denke, das ist perfekt zusammengefasst!


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