Gerätehersteller liefert jedoch nur an DE-Adressen
Firma kauft Gerät auf Rechnung auf CH-Adresse, bezahlt auf DE-Konto
auf Rechnung sind 19% MWST für DE ausgewiesen, da Lieferung an DE-Adresse erfolgt
Messgerät wird an grenznahe Paketstation in DE geliefert
Anbieter der Paketstation liefert Paket weiter an die CH-Adresse
auf dem Paket ist grüner Kleber der Postverzollung “abgabefrei”
Nun die Frage:
Ist es ausreichend, in diesem Fall den bezahlten Preis in CHF als Ausgabe zu erfassen?
Muss irgendetwas bezüglich der MWST beachtet werden? Die Postverzollung hat es ja abgabefrei durchgewunken. Hätte man das Paket persönlich in DE abgeholt an der Paketstation, hätte man es am Zoll anmelden müssen, da Freigrenze deutlich überschritten.
Ich habe das noch nie gemacht. Wie erhält man dann DE MwSt dann zurück?
Es gibt z.B. https://meineinkauf.ch/. Die leiten die Pakete dann weiter. Aber die DE MwSt erhält man bei denen nicht zurück.
Ich bestelle in DE immer an eine Paketstation zum selber abholen und verzolle selbst. Deshalb versuche ich beim Einkauf in DE die Freigrenze (<1000 Euro Netto) nicht zu überschreiten oder bestelle mehrmals, damit ich mehrere Rechnungen erhalte. Ansonsten melde ich online bei einem DE Transport Unternehmen die Bestellung beim Zoll an. Kostet ein paar Euro. Am Zoll brauche ich dann auch keine Papiere zu zeigen sondern nur die Bestätigung der Anmeldung.
Manche DE Unternehmen schicken mir die Ware schon zum Nettopreis. Bei den anderen muss ich die MwSt zurückfordern. Manche wollen dafür die abgestempelte Orignal Rechnung als Papier. Bei anderen reicht es per Email eine Kopie zu schicken. Die DE Behörde ist anscheinend extrem streng denn Unternehmen haben richtig Angst etwas falsch zu machen.
Heute habe ich wieder etwas in DE abgeholt und verzollt. Dabei hatte ich keine korrekte Rechnung dabei. Das erste Mal war der Deutsche Zoll richtig sympatisch und hat sogar für mich die Rechnung die ich ihnen schnell per Email schickte ausgedruckt.
Das ist echt ein bürokratisches Hin und Her, aber deine Routine klingt schon top. Für die MwSt. lasse ich mir beim Einkauf immer direkt eine „Ausfuhrbescheinigung“ geben. Wenn du das offizielle Zollformular selbst ausdruckst, klappt das meist reibungsloser. Manche Händler scheuen den Aufwand der Rückerstattung, da nehme ich dann spezialisierte Dienstleister, die den Stempelprozess gegen eine kleine Gebühr abwickeln. Spart echt Nerven und Zeit, wenn man regelmäßig über die Grenze pendelt.
Übrigens habe ich gelesen, dass es Kniffe gibt, um die Anspannung bei solchen nervigen Behördengängen abzubauen. Mittlerweile trage ich einen schicken Anti-Stress-Ring für mehr Konzentration, während ich am Zoll warte. Das hilft enorm, ruhig zu bleiben, wenn die Beamten mal wieder trödeln. Ein kleines Detail, das in solchen Stressmomenten echt den Unterschied macht.