MwSt. vereinnahmt

Hallo zusammen

ich habe eine Frage zur Debitorenbuchhaltung bei MWST-Abrechnung nach vereinnahmten Entgelten in der Schweiz.

Wir verwenden Banana Plus. Wichtig: Die Rechnungen werden nicht in Banana erstellt. Sie werden extern erstellt und ich verbuche sie lediglich in Banana. Gleichzeitig möchte ich anhand der Rechnungsnummern sehen können, welche Debitoren noch offen sind.

Bisher erfasse ich eine Kundenrechnung mit dem Bruttobetrag so:

1100 Debitoren / 3000 Erlös
ohne MWST-Code

Die Rechnungsnummer wird ebenfalls erfasst.

Da die MWST nach vereinnahmten Entgelten abgerechnet wird, soll die MWST erst beim Zahlungseingang berücksichtigt werden.

Beispiel:

Rechnung brutto: CHF 3’383.53
Darin enthaltene MWST 8,1 %: CHF 253.53

Rechnungsbuchung:

1100 / 3000 CHF 3’383.53, ohne MWST-Code

Bei vollständiger Bezahlung habe ich bisher gebucht:

Bank / 1100 CHF 3’383.53, mit MWST-Code V81

Das Problem: Durch den MWST-Code wird bei der Zahlungsbuchung der MWST-Anteil herausgerechnet. Dadurch werden auf 1100 nur CHF 3’130.00 ausgeglichen und CHF 253.53 bleiben als offene Forderung stehen, obwohl der Kunde die Rechnung vollständig bezahlt hat.

Entsprechend erscheinen bei mir mehrere vollständig bezahlte Rechnungen in der Liste der offenen Debitoren weiterhin mit einem Restbetrag in Höhe der MWST.

Wie löst ihr das bei Abrechnung nach vereinnahmten Entgelten?

Ich möchte idealerweise:

  • weiterhin ein gemeinsames Debitorenkonto 1100 verwenden,
  • die einzelnen offenen Rechnungen über die Rechnungsnummer verfolgen,
  • die MWST wirklich erst bei Zahlung verbuchen,
  • und nach vollständiger Zahlung natürlich einen offenen Debitorensaldo von CHF 0.00 haben.

Ist meine grundsätzliche Buchungsweise bereits falsch, weil ich bei Rechnungsstellung 1100 / 3000 buche, obwohl nach vereinnahmten Entgelten abgerechnet wird?

Oder gibt es eine saubere Buchungsmethode, mit der man 1100 und die Rechnungsnummern beibehalten kann und die MWST trotzdem erst beim Zahlungseingang erfasst?

Mich würde besonders interessieren, wie andere das in der Praxis lösen, auch mit anderer Buchhaltungssoftware.

Vielen Dank für eure Hilfe!

Hmmm, scheint mir relativ viel Aufwand den du da betreibst, dafür, dass du die vereinnahmte Methode gewählt hast. Wieso machst du nicht direkt die vereinbarte Abrechnung? Dann hättest du das Problem nicht…

Theoretisch dürftest du im Debitorenkonto nur den Nettobetrag verbuchen. Sonst führt’s genau zu diesem Problem.

Hab bis jetzt immer die Rechnungen in der gleichen Software geschrieben, wie die Buchhaltung geführt wurde. Wieso hast du diesen Prozess separat?

Schau in der Banana Hilfe beim Thema MWST.
Da ist genau beschrieben, wie Du die Rechnung auf 3 Positionen (Konten) splitten musst, damit die MWST erst rausgerechet und bei Zahlungsverbuchung wieder ausgeglichen wird.

Mein Tipp: Keine Debitoren und Kredutoren in drr BUHA buchen sondern die Borfälle erdt dann, wenn sie eintreten. Erspart viel Arbrit.
Debikontrolle in der Software, mit der Du die Rechnungen stellst.

Grzess hampi52

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Der Kunde wünscht nach vereinnahmt …

Hallo hampi52

Der Kunde wünscht nach vereinnahmt. Da ich keine Rechnungen schreibe und im Banana 1100/3000 Buche sehe ich die offenen Debitoren anhand der Rechnungsnummern. Wenn ich über eine Kostenstelle buchen muss, muss ja jeder Kunde eine Kundennummer erhalten - das wäre sehr aufwändig ;-(/ sollte doch eine Lösung geben auch nach vereinbart die MwSt. zu buchen …

Lieber Gruss

Myriam

Hoi Myriam

Ich bin verwirrt. Der Kunde will anscheinend vereinnahmt, Du fragst in Deiner Antwort nach vereinbart.
Was ist es nun, das Du darstellen willst?

Bei vereinbart buchst Du 1100/3000 mit MwSt. Code.
Wird die Rechnung dann bezahlt, so buchst Du 1010 oder 1020 an 1100 und der Debitor ist rückstandslos aufgelöst.

Willst Du Debitoren nach vereinnahmten Entgelten darstellen, brauchst Du nebst dem MwSt-Konto ein zusätzliches Hilfskonto (siehe Banana Hilfe. Du musst beim der Buchung im 1. Schritt die MwSt via Hilfskonto herausrechnen und wenn der Kunde zahlt, alles rückgängig machen und danach die Zahlung mit 1010/1020 an 3000 verbuchen. Das deshalb, weil sonst auf 1100 die MwSt. übrig bleibt.
Das, weil die MwSt vom Ertrags- und nicht vom Zahlkonto berechbet wird.

Darum erstellen KMU meist nur 1x Debitoren: Am Jahresende für den Übergang ins neue Jahr.

Unter dem Jahr werden Einnahmen und Ausgaben dann verbucht, wenn sie anfallen.

Und ja, wenn keine Rechnungen geschrieben werden gibts auch keine Debitoren zu Erstellen…

Lies also in der Banana Hikfe und such den Artikel zu Deinem Problem.
Ich kann Dir momentan nicht mehr erklären, ich bin azf der Istsee am Segeln und habe keinen PC oder so.

Nach dem 9. Oktober bin ich zurück und wir klnnen auch telefonieren und uch kann es Dir mit dem TeamViwer zeigen.

Bitte schick mir ein Mail mit Telefonnumner, wenn Du das willst.
Nicht übers Firum sondern direke an
meisterbuchhalter@gmail.com.

Gruess Hanspeter