Verbuchung von Differenzen aus Ausgleichskassenrechnung

Ich setze Swiss21 (Abaninja für Buchhaltung / AbaSalary für Lohnbuchhaltung) ein. Die Abrechnung von der Ausgleichskasse liegt jeweils (a) einige Franken neben den Beträgen, welche von AbaSalary automatisch auf die Kontokorrente 2271 (Kontokorrent AHV, IV, EO, ALV) und 2272 (Kontokorrent FAK) gebucht werden, zudem werden (b) Verwaltungskosten und FamEL (Kt. SO) nicht automatisch verbucht. Akontorechnungen erhalte ich keine.

Wie sind diese Differenzen (a) und (b) zu verbuchen? Bei (b) wäre mein Ansatz, diese mittels Rechnungssplit direkt den Personalaufwandskonten zu belasten - ist das zulässig? Was passiert mit (a)?

Mit Abasalary habe ich keine Erfahrungen, in den gängingen Lohnsoftware kann man die Verwaltungskosten und FamEL Beiträge einstellen, einfach die Prozentsätze hinterlegen.
Wie es in Abasalary funktioniert, müsstest du wohl am besten mit dem Support klären.

Ich verbuche die Verwaltungskosten und FamEL im AHV Aufwand 5700, ich mache da keine Trennung, da ich ein Feind von zu vielen Konten bin und die Aufteilung überhaupt niemand interessiert.

Wenn du den Kontokorrent nicht abgestimmt hinkriegst und du pragmatisch sein willst, kannst du die Differenz über AHV Aufwand ausbuchen, 2271 / 5700 oder 5700 / 2271, je nach dem ob die Differenz positiv oder negativ ist. Natürlich wenn es nur um “wenige” Franken geht, falls du Differenzen von mehreren Tausend Franken hast oder wie auch immer, dann kommst du um eine genauere Abstimmung und Fehlersuche nicht drum um.

Abasalary ist jedoch ELM Zertifiziert, kann mir daher nicht vorstellen, dass Fehler in der Software selber liegt, sondern lediglich in der Einstellung von Beitragssätzen.

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Vielen Dank, das hat mir weitergeholfen. Ja, es sind nicht grosse Beträge und somit habe ich sie auf 5700 gebucht.

In AbaSalary war tatsächlich ein falscher (veralteter) FAK-Beitragssatz eingestellt. Da sich FamEL nicht separat einstellen lässt, habe ich - ebenfalls pragmatisch - den (heutigen) FAK-Beitragssatz um den FamEL-Beitragssatz erhöht. Bezüglich Verwaltungskosten hat sich nach genauerer Prüfung gezeigt, dass diese in den durch AbaSalary vorgenommenen Lohnbuchungen enthalten, wenn auch nicht separat ausgewiesen sind.

Ich mache das ganz genauso, ich hasse es, für ein paar Kröten unnötig viele Konten zu führen. Solange die Summen im Großen und Ganzen stimmen, kräht da kein Hahn danach. Bei Differenzen ist der pragmatische Ansatz der einzig wahre. Ich hatte mal eine nervige Geschichte mit Rundungsfehlern über ein ganzes Jahr; am Ende habe ich einfach zum Jahresabschluss eine Ausgleichsbuchung gemacht, um das Konto sauber zu bekommen. Das hat mir so viel Zeit erspart.