Weiterverrechnung Spesenauslagen an Schwesterfirma in DE


#1

Hallo zusammen

Die Firma CH hatte Auslagen wie Fahrkostenkilometerentschädigungen, SBB Billette CH und Übernachtungen und Verpflegungskosten in DE von Mitarbeitern der Firma CH, welche als Verwaltungsräte der Schwesterfirma in DE diese Auslagen hatten, bezahlt.
Ein Teil der Gesamtaufwendungen wird an die Schwesterfirma DE weiterverrechnet.
Wie verhält es sich hier mit der Rechnungsstellung? Mit oder ohne MWST 7.7%

Hat hier jemand Erfahrung?

Danke.


#2

Hallo ga.bu

Das ist nicht ganz einfach. Wenn die Auslagen im Zusammenhang mit einer im Ausland erbrachten Leistung (scheint hier der Fall zu sein), kannst Du in meiner Welt nix an MwSt rückfordern.
Du musst ja auf die im Ausland erbrachte Leistung auch keine MwSt abliefern (von einigen Spezialfällen abgesehen).
Im Zweifelsfall frag bei der ESTV an und lass Dir die Antwort schriftlich geben (das ist dann rechtlich bindend).
Denn wenn Du ein SBB-Billet kaufst, ist ja auf der Fahrt innerhalb CH die MwSt von 7.7% drauf. Und die wäre dann Rückforderbar, sofern Du MwSt effektiv abrechnest.
Spesen in D unterliegen ja der dt. MwSt. Da könnte allenfalls über den dt. Firmenableger etwas rückgefordert werden.
Das alles ist halt dann beim Gegenverrechnen zu berücksichtigen.

Wenn es nur um die Rechnung der CH-Firma geht, ist die m.E. Steuerfrei, weil die Leistung im Ausland erbracht worden ist.

Gruess Hanspeter


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